3 thoughts on “Makita BO6040J Exzenterschleifer

  1. thafiGafix
    11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Ein Praxistest, 19. Juni 2015
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Makita BO6040J Exzenterschleifer (Werkzeug)
    Nachdem mein alter Exzenterschleifer seine letzten Umdrehungen gemacht hat benötigte ich nun einen Nachfolger. Klar war, es musste ein Gerät mit Rotex-Modus sein, also umschaltbarem Exzenter/Rotationsbetrieb, um auch in kurzer Zeit einen großen Materialabtrag zu ermöglichen.

    Mit dem Konkurenzgerät RO 150 von Festool habe ich schon einige Erfahrungen gemacht. Ein sehr gutes Gerät, an dem ich kaum etwas auszusetzen hatte. Aber es ist eben auch ein Gerät, welches einen stolzen Preis hat.
    Da ich einige Akkuschrauber und auch den genialen Akkubohrhammer von Makita besitze und mit diesen Geräten sehr glücklich bin war ich gewillt, dem Makita BO6040 eine Chance zu geben.

    Der Schleifer kommt im bewährten Systainer, der Lieferumfang ist bescheiden: Ein Inbusschlüssel, ein Absaugadapter und eine Schleifscheibe zum ausprobieren. Leider ist auch kein Handgriff dabei, obwohl das Produktfoto anderes vermuten lässt. Das Gerät macht einen sehr soliden Eindruck, das Getriebegehäuse ist aus Metall gefertigt.

    Das Gerät ist recht schwer, etwas schwerer als der Festool, aber das kann auch ein Vorteil sein, solange man auf ebenen Flächen arbeitet und das Gerät nur führen muss. Im seitlichen Einsatz oder gar über Kopf ist er unangenehm schwer, dazu später mehr.

    Von den Schleifeigenschaften tun sich beide Geräte nicht viel, ich habe aber den Eindruck, dass die Absaugung beim Festool besser funktioniert, denn beim Makita liegt immer noch ein wenig Schleifstaub auf der Arbeitsfläche.
    Das mag daran liegen dass der Absaugstutzen einen kleineren Durchmesser hat als der des Festoolgerätes. Der Absaugschlauch passt erst auf die Absauganlage, nachdem der beigelegte Adapter aufgesteckt wurde. Besser wäre es gewesen wenn der geräteseitige Ansaugstutzen des Makitagerätes von Haus aus größer wäre, und für kleinere Schläuche ein Adapter zur Reduzierung beigelegt wäre. Dann hätte man nicht den vorhandenen Flaschenhals.
    Der Getriebeumschalter ist vorn links über dem Schleifteller angebracht. Er ist gut umschaltbar und leichtgängig.
    Weniger zufrieden bin ich mit dem Ein-/Ausschalter: Der Schalter ist zu klein und sehr schwergängig, schon beim einschalten muss man kräftig schieben. Beim ausschalten ist es noch schlechter, eine Einhandbedienung ist kaum möglich. Man muss beinahe die zweite Hand zur Hilfe nehmen, um den Schleifer auszuschalten. Hier würde ich mir wünschen, dass sich das Gerät leichter ausschalten lässt, schon aus Sicherheitsgründen.

    Größtes Manko ist aber meiner Meinung nach das schlechte Handling:
    Der Schleifer ist zu breit um ihn sicher in der Hand zu halten, beim führen auf waagerechten Flächen geht es noch einigermassen, aber spätestens wenn man seitlich arbeitet (um z.B. Kanten zu brechen) muss man höllisch aufpassen, dass er einem nicht aus der Hand gleitet. Auch der gummierte Bereich auf dem Schleifkopf ist nicht optimal, die Hand kann sich dort nirgends richtig festhalten. Ich habe übrigens normalgroße Hände, Handschuhgröße 10.
    Als Folge dieses schlechten Handlings hatte ich nach einem Tag Arbeit mit dem Schleifer doch recht heftige Schwielen an den Händen, logischerweise an den Stellen, an denen die Hand versucht hat das Gerät möglichst fest zu umklammern.
    Ein gutes Beispiel, wie Ergonomie NICHT funktioniert.

    Da ich wie bereits erwähnt schon einige Erfahrungen mit dem Festool RO 150 gemacht hatte war mir spätestens jetzt klar, dass ich mit dem Makita BO 6040 nicht glücklich werden würde. Zwar haben beide Geräte etwa gleiche Schleifeigenschaften, der Festool liegt aber um Welten besser in der Hand und ist zudem einige hundert Gramm leichter, was nicht nur bei ausgiebigen Schleifarbeiten einen Unterschied machen kann.

    Wer die Preise vergleicht findet das Festoolgerät etwa 110 € teurer als den Makitaschleifer, also derzeit 370 € gegen 480 €.
    Mir war es diesen Preisunterschied Wert, und wer häufig mit dem Gerät arbeiten will sollte sich fragen, ob dieser Aufpreis nicht gut angelegt ist.

    Ich vergebe 3,5 Sterne wegen der schlechten Ergonomie des Schleifers.
    Ansonsten ein sehr solides und kraftvolles Gerät.

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  2. Streampower Zoltan Homola
    1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    1.0 von 5 Sternen
    Ich weiss es nicht wozu die Maschine gemacht wurde, 14. September 2015
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Makita BO6040J Exzenterschleifer (Werkzeug)
    Warum habe ich die Maschine gekauft? Ich dachte mir beim kauf der Maschine einen ROTO-EXZENTER (Kombinationsmaschine) gekauft zu haben. Ich wollte mit einer Maschine mit der Rotationsbewegung Kratzer vom Lack entfernen und danach mit dem Exzenter die Fehler (Hologramme) beseitigen die ich mit der Rotationsbewegung erzeugt habe.
    Dazu taugt das Gerät nicht. Ich habe bisher nicht herausgefunden für welche Aufgaben das Gerät gebaut wurde. Die Beschreibung gibt mir darüber leider keine Auskunft.
    In der höchsten Geschwindigkeit (Rotationsbewegung) ist die Maschine mit einem Polierschwamm kaum zu halten. Dafür erzeugt Sie im Exzenter Betrieb keinen nennenswerten Hub. Kann mir jemand sagen wofür diese Maschine dient? Für Polierarbeiten bestimm nicht. (ich benutze beruflich: Makita Rotationspolierer, Flex Rotationspolierer, Flex Exzenterpolierer, Rupes Exzenterpolierer.) Die Makita BO6040J liegt irgendwo in der Ecke….
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  3. Klaus
    7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Guter Schleifer mit einem Nachteil, 19. Juni 2015
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Makita BO6040J Exzenterschleifer (Werkzeug)
    Der Schleifer hat im Rotationsbetrieb einen super guten Abtrag. Ein echter Wehrmutstropfen ist allerdings die Umschaltung zwischen Rotations und Exzentzerbetrieb. Dabei wird ein Bolzen in eine Scheibe gedrückt, welche per Getriebe die Rotation “einschaltet”. Leider ist diese Scheibe aus einem weißen Kunststoff. Das heißt: nutzt man ein grobes Schleifpapier auf einem recht zähem Material (In dem Fall eine alte Dickschichtlasur), reißt die Bohrung in der Kunststoffscheibe aus und in der Folge werden durch die hohe Drehzahl auch gleich alle anderen Bohrungen ausgebrochen. Dann ist kein Rotationsbetrieb mehr möglich und die Maschine bietet nur noch Exzenterbewegungen.
    Das ist anscheinend vom Hersteller auch so gewollt um den Motor und das Getriebe an sich zu schützen. Leider ist das aber nicht vorhersehrbar wenn man mit einem Papier mit 60ger Körnung arbeitet…
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